Saarländischer Museumsverband e.V. - Museen

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Expeditionsmuseum Werner Freund

Werner Freund
Bekleidung aus Baumrinde
Bekleidung aus Baumrinde

66663 Merzig
Propsteistraße
Deutschland

Telefon: 06861/85330
E-Mail: tourist(at)merzig.de
Url: http://www.merzig.de

Öffnungszeiten

Februar - Dezember sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr, in den saarländischen Ferien zusätzlich donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr

Führung

nach Voranmeldung unter 06861/85330 (Tourist-Info) jederzeit möglich

Eintrittspreise

Erwachsene 2,00 Euro, Kinder und Jugendliche 1,00 Euro

Gruppenführungen bis 30 Pers. 30 Euro; ab 31 Pers. 50 Euro; Gruppenführungen für Schulklassen ermäßigt

Sammlung

Die Faszination des Fremden, Unerforschten: In den Räumen des Expeditionsmuseums Werner Freund wird sie lebendig. Allein in den 1960er und 1970er-Jahren ging der Wolfs- und Menschenforscher Freund insgesamt 17 Mal auf Erforschungsreise - zu Naturstämmen in schwer zugänglichen Gebieten der Erde, über die bis dahin kaum etwas bekannt war. Folgen Sie den Spuren der Expeditionen: zu den einsamen Jägern des Gran Chaco in Paraguay, zum Totenmahl am Rio Marauia/Brasilien, zu den "Menschenfressern" in Papua-Neuguinea, durch die "grüne Hölle" in Süd-Kolumbien, zu den letzten Königen der Savanne im Südsudan - und zu den jüngsten Zielen Werner Freunds, den Wölfen, Bären und Menschen Kirgisiens ...

Die Ausstellungsräume sind eine wahre Schatzkiste, voll mit Geschenken der Eingeborenen, eingetauschten Alltagsgegenständen und Jagdtrophäen. Auch Spektakuläres fehlt nicht - angefangen beim Schrumpfkopf und vergifteten Curare-Pfeilen über die Häute einer südamerikanischen Anakonda und einer afrikanischen Pythonschlange, jede sechs Meter lang, bis zu einer eingerichteten Jurte aus der kirgisischen Steppe.

Ergänzt werden die Exponate durch eine Vielzahl von Fotos, die zusammen mit Kurztexten packende Eindrücke vermitteln - vom Leben der wilden Völker ebenso wie von den Risiken und Gefahren der Reisen.

Träger

Stadt Merzig

Museumsleiter_in

Kreisstadt Merzig, 06861/85330

Handwerks- und Industriemuseum Fellenbergmühle

Lehrjahre sind keine Herrenjahre
Lehrjahre sind keine Herrenjahre
Leitspindeldrehbank
Leitspindeldrehbank

66663 Merzig
Marienstraße 34
Deutschland

Telefon: 06861/76813 oder 06861/85330 (Tourist-Info Merzig)
Fax: 06861/76813
E-Mail: tourist(at)merzig.de
Url: http://www.merzig.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 14.30-17.00 Uhr und nach Vereinbarung

Infos auch bei Tourist-Info, Poststr. 12, 66663 Merzig, Tel.: 06861/85330, Mail: tourist@merzig.de - www.merzig.de

Führung

Gruppen ab 10 Pers. nach Vereinbarung

Eintrittspreise

Erwachsene 2,00 Euro, Kinder 0,80 Euro, Familien 4,00 Euro

Sammlung

Das feinmechanische Museum Fellenbergmühle ist eine industriegeschichtliche Rarität. Das Gebäude wurde bereits 1767 als Mahlmühle errichtet. 1927 zog eine feinmechanische Werkstatt ein, in der die Inhaber Peter Hartfuß und Paul Gottfrois weltweit geschätzte Geräte für Uhrmacher und Juweliere herstellten - so z.B. die Trauringgraviermaschine Cardan oder die Stanz- und Triebnietmaschine Multiplex.

Heute ermöglicht die Werkstatt eine Reise durch die Zeit in die Industriegeschichte des frühen 20. Jahrhunderts: Nach wie vor sind alle Anlagen funktionsfähigund auf Wunsch lassen fachkundige Führer, die selbst als Lehrlinge hier ihr Handwerk gelernt haben, die Maschinen für Besucher wieder schnurren.

Das scheinbare Gewirr aus Werkzeugen, Geräten und Transmissionsriemen, der typische Werkstattgeruch, das Sirren der Maschinen und der Turbine, die aus der Wasserkraft des Seffersbachs die Antriebsenergie für die Maschinen macht - als das schafft eine Atmosphäre, die sofort in ihren Bann zieht. Und die zudem ein einzigartiges Ambiente für besondere Momente bietet: Wer möchte, kann sich auf der Trauringgraviermaschine Cardan die Initialen in den Ring fürs Leben gravieren lassen- und im benachbarten Bistro "Café Cardan" die Unterschriften unter die standesamtlichen Trauungspapiere setzen. Auch für Lesungen, Kunstausstellungen und Märkte bietet die Fellenbergmühle einen außergewöhnlichen Rahmen - ebenso zum Verschnaufen nach einer Führung.

Das Museum wurde 1997 mit dem saarländischen Denkmalpreis ausgezeichnet.

Träger

Stadt Merzig, Förderverein Fellenbergmühle e.V.

Museum Schloss Fellenberg

66663 Merzig
Torstr. 45 a
Deutschland

Telefon: 06861/793030 oder 793031
Fax: 06861/793032
E-Mail: info(at)museum-schloss-fellenberg.de
Url: http://www.museum-schloss-fellenberg.de

Öffnungszeiten

Di.-So. und Feiertage 14 Uhr bis 17 Uhr und nach Voranmeldung

Führung

(nach vorheriger Anmeldung)

Führungen Erwachsene ab 10 Personen 40,00 € zzgl. je Person 2,50 €

Führungen Schulklassen ab 10 Personen 30,00 € zzgl. je Schüler 2,00 €

 

Eintrittspreise

Wechselausstellung und ständige Sammlung

Erwachsene 3,50 €

Ermäßigt, Senioren, Schüler 3,00 €

Kinder bis 6 Jahre frei

Familienkarte(2 Erw.+ Kinder) 5,00 €

Gruppen Erwachsene ab 10 Personen pro Person 3,00 €

Gruppen Senioren ab 10 Personen pro Person 2,00 €

Gruppen Schüler ab 10 Personen pro Person 2,00 €

 

Bei Sonderausstellungen ändern sich die Eintrittspreise.

Sammlung

Erdgeschoss, Studiogalerie im Gewölbekeller: Wechselausstellung und Veranstaltung (aktuelle Information siehe Internetseite)

1.Obergeschoss Regionalgeschichtliche Abteilung des Landkreises Merzig-Wadern:

Volkskunde: Trachten, Haustypen aus dem Landkreis. Sakrales u.a. Spätgotische Madonna, neugotischer Hausaltar. Geschichte: wichtige Ereignisse im Landkreis mit Infoterminal. Industrie: bedeutende Firmen des Landkreises, z.B. Zigarrenfabrik Fuchs (Infoterminal), Saarfürst-Brauerei, Schraubenfabrik Karcher, Tonwarenfabrik von Fellenberg. Literatur: Schriftsteller, Maria Croon, Gustav Regler, Peter Wust (Akustikstation).

Malerei/Fotografie: Peter Becker, Wilhelm Gattinger, Monika von Boch (Zahlreiche Veranstaltungen).

Träger

Kulturstiftung für den Landkreis Merzig-Wadern

Museumsleiter_in

Dr. Ingrid Jakobs

B-Werk Besseringen

66663 Merzig
Am Heiselkreisel
Deutschland

Telefon: 06861/85330 (Tourist-Info)
E-Mail: tourist(at)merzig.de
Url: http://www.merzig.de

Öffnungszeiten

April - September, Sonn- und Feiertage 14.00 bis 18.00 Uhr

Führung

nach Voranmeldung unter 06835/3654

Sammlung

In den Jahren vor dem 2. Weltkrieg entstand von der niederländischen Grenze bis kurz vor Basel ein gigantischer Verteidigungsstreifen - der Westwall.

22.000 Bunker und Festungsbauwerke waren geplant, etwa 14.800 wurden realisiert - darunter 32 B-Werke. Die B-Werke gehörten zu den größten und kampfstärksten Bunkeranlagen des Westwalls, sie wurden nur an strategisch bedeutsamen Abschnitten errichtet. Das B-Werk Besseringen, erbaut 1938/39, ist das einzige dieser Bauwerke, das noch in seiner Originalbausubstanz mit allen Waffenkuppeln erhalten ist.

Das B-Werk war so ausgelegt, dass eine Besatzung aus 85-90 Soldaten bis zu 4 Wochen hier auf sich allein gestellt kämpfen könnte. Das Bauwerk reicht drei Geschosse tief in die Erde, an der Oberfläche sind lediglich der Eingang und die Waffenstände zu finden. Im Inneren boten 44 Räume Platz für Besatzung, Vorräte, Waffen und Munition. Eine Präsentation weist auf den Mahnmalcharakter des B-Werkes hin. Verfolgung und Widerstand sowie Verluste der Zivilbevölkerung sind dort eindrucksvoll dokumentiert.

Träger

Stadt Merzig in Zusammenarbeit mit dem Verein für Heimatkunde

Museumsleiter_in

Herr Scholl